Elektrotechnik im Hubschrauber

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, findet man heutzutage in Luftfahrzeugen mehr Elektrotechnik, als auf den ersten Blick sichtbar ist.

Das Cockpit:

Selbst wenn die meisten Helikoptercockpits auch heute noch sehr stark mit analogen Instrumenten belastet sind, findet man auch hochmoderne elektrische Technik. Ein Beispiel hierfür ist z.B. ein simples GPS Gerät. Damit lässt sich auch bei schlechter Sicht präzise navigieren, und sollte man auf einem Sichtflug mal die Orientierung verlieren, ist die aktuelle Position mittels dieses Geräts schnell wieder hergestellt. Aber das ist weitaus nicht alles was ein Helikopter an Elektrotechnik zu bieten hat. Beispielsweise ist in nahezu jedem Luftfahrzeug ein sogenannter Transponder verbaut. Dieser sendet Codes an eine Bodenstelle, z.B. einen Tower. Anhand dieser Codes kann der Lotse die Höhe, Geschwindigkeit, die Art des Luftfahrzeuges und die Art des Fluges erkennen. Beispielsweise bedeutet eine 7000, dass das Luftfahrzeug unter Sichtflugregeln unterwegs ist.
Selbstverständlich verfügen Hubschrauber zudem über ein Funkgerät.

Was man auf den ersten Blick nicht sieht:

Neben den elektrischen Geräten im Cockpit sind unsichtbar kilometerlange elektrische Leitungen installiert, die z.B. Impulse an Hydraulik- oder Kraftstoffpumpen übermitteln. Ein weiteres technisches Gerät ist das sogenannte ELT. Diese Neuheit, welche mittlerweile in jedem Flugzeug der EU Pflicht ist, sendet im Falle eines Absturzes automatisch die Koordinaten des Flugzeuges an eine Bodenstelle, sodass die Bergung unverzüglich beginnen kann.

Technik hautnah:

Sollten Sie nun Lust bekommen haben, die sagenhafte Elektrotechnik von modernen Luftfahrzeugen einmal live mitzuerleben, wäre beispielsweise ein Hubschrauberrundflug über Hamburg etwas für sie. Im Internet bieten zahlreiche Unternehmen Rundflüge mit verschiedenen Fluggeräten an, sodass die Preise zwar stark variieren, Sie sich "Ihren" Helikopter aber quasi aussuchen können.